Meine Planung für 2018

Windstille. Die Segel schlagen leicht in der Dünung. Ich schäle mich aus meinem Schlafsack, es ist früh am morgen. Vom Großbaum tropft Tau. Im Osten zieht ein heller Streifen am Horizont entlang, ein leuchtend oranges Licht erscheint, die Sonne steigt mit einem großen Spektakel in den Tag hinauf.

Noch 10 Seemeilen bis zur Insel Papa Stronsay, Orkneys. Dort soll der Anker fallen. Auf der Insel hat sich vor einigen Jahren eine Gemeinschaft von Mönchen niedergelassen, offenbar auf geheiligtem Boden. Papa Stronsay – ein Hinweis auf einen uralten priesterlichen Ort.

In diesem Jahr zieht es mich erneut nach Irland. Mich fasziniert die spirituelle Kraft, die von dieser Insel ausgeht. Heilige Orte und eine berührende Poesie in Gedichten und Erzählungen.

So habe ich, wie schon in den Jahren zuvor, meinen Kurs nördlich um die britischen Inseln herum abgesteckt, nicht durch den Ärmelkanal mit seinen immensen Schiffsverkehr, den Feldern von Bohrinseln und Windparks vor den britischen, niederländischen und belgischen Küsten. Aber auch hier oben stehen etliche Bohrinseln in der Nordsee, also aufpassen, Kapitän!

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